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zwischen schüttelfrost von krankheit und grandioser musik… zwischen herzklopfen aufgrund von unerwarteten umarmungen und dem konzert des jahres… zwischen erholung und erschöpfung… passt kein beat dazwischen.

filme.
william s. burroughs. a man within. interessante und illustre doku über den prägenden beat-schriftsteller mit anstrengendem ton aber zum heulen schönen aufnahmen des süßen alten duos burroughs/ginsberg.

lesungen.
harald martenstein. präsentierte uns ausgewählte, pointen- und lehrreiche kolumen der vergangenen jahre.
clemens meyer. mein autor 2012 (mit neuerscheinung im herbst 2013) las in der unterkirche der frauenkirche seine vostellung zu verhalten und verhältnisse. was ist gerechtigkeit. recht hat er. prinzipiell funktioniert jede seiner geschichten. noch mehr lust ihn zu entdecken.

konzerte.
me and my drummer /DE. einar stray /NO. sinnbus.
unbeschreibliche schönheit und fragilität beider bands mit orchestral anmutenden soundwänden. but then was this one night, that i met you, when the dawn did not come… brachte mich zurück zum letzten sommer. all we need is magic. ein lächeln und unerschütterliche hoffnung.
zurück. kurz und schmerzvoll. wer nicht auf der tour dabei war, versteht uns nicht.

a poor man’s memory /DE. sarsaparilla CAN.
postrock-märchen an warmen öfen in lauschigen wohnzimmern mit kling-klang-geschichten von tibetisch anmutenden aussteiger-erzähl-künstlern. schummerig im herzen, den augen, den beinen.

sport.
hust. … … …

neuentdeckungen.
class actress.
leider wird kein video unterstützt, so dass ich auf die homepage der band um die kreativ-erotische frontfrau elizabeth harper verweisen muss. einen live-auftritt, an dem leider noch gefeilt und sich nicht ausgezogen werden sollte, verbiete ich mir hier. let’s be serious.

lonelady.
dip. dip. dip. minimalistischer anti-cheesy lieblingshit. lo-fi wird eh groß dieses jahr, gemixt mit elektroeinflüssen – die reinste avantgarde.

daughter.
die bislang einzig gute und von mir geprüfte bestätigung des dockvilles 2012.
verliebt in den ohrwurm, verliebt in elena tonra’s zauberhafte stimme. verliebt in die erinnerungen an die jugend.

wildes.
der glorreiche film-/festival-/glamour-auftakt fand in diesem jahr (wieder) ohne mich statt. husten, schnupfen, übelkeit zwangen mich, den berlintrip abzusagen und per ferndiagnose die gewinner der golden globes zu tippen. für platz zwei und alle richtigen tips in den hauptkategorien hat es dann auch gereicht. ausführlichkeiten in 5 wochen von den oscars.
krank können wir auch noch mit 60. schlafen können wir, wenn wir tot sind. keine erholung und nur wilde sachen. keine pause.